Geografie

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Neophyten kennen lernen

In einem Partnerpuzzle lernen Schülerinnen und Schüler verschiedene invasive Neophyten kennen, mitsamt ihren Eigenschaften und ihrer Geschichte. Sie erhalten einen ersten Einblick in die Problematik.

Vogelbeobachtung – gute Stellen am Bodensee sowie an Weihern im Thurgau

Der Bodensee beherbergt insbesondere im Winter eine grosse Menge an Wasservögeln, die das Gebiet auf ihrer Zugroute überqueren und sich hier stärken, bevor sie den Kräfte-zehrenden Weiterflug antreten. Im Sommer (Juni - August) kann man einheimische Wasservögel gut beobachten, da sie durch ihre Brut eingeschränkten Bewegungsraum haben.

Eine Treppe für Fische

Seeforellen brauchen Zugänge vom Bodensee über die kleineren Zuflüsse hinauf bis in kiesiges Gelände, damit sie sich fortpflanzen können. In Arbon wurde eine beachtliche Fischtreppe in der Aach unterhalb des Stadtweihers eingerichtet, damit die Fische aufsteigen können. Zuvor verhinderte dies ein Stauwehr mit Überlauf, das zu hoch für die Fische war.

Bachputzete

Die Klasse nimmt sich einen Bachabschnitt vor, der nach einem Hochwasser vom Ufer her von Unrat und angeschwemmtem Fremdmaterial gereinigt wird.

Die gefundenen Gegenstände, die der Bach durch ein Hochwasser mitgenommen hat, befinden sich nun meist verfangen in der Vegetation am Ufer. Man kann daran auch erkennen, wie hoch der Bach angeschwollen war zur Zeit des Hochwassers.

Von den Fundstücken können nach Material sortierte Haufen gemacht und diese fotographisch dokumentiert werden.

Neophyten dezimieren helfen

Entlang vieler Bachläufe breiten sich fremdländische, invasive Pflanzen, sogenannte Neophyten, aus. Diese kann die Klasse in Absprache mit dem Neophytenverantwortlichen der Gemeinde (auf der Gemeinde nachfragen) durch einen Arbeitseinsatz einschränken helfen.

Immer der Nase nach

Die Idee besteht in einer Velotour begleitend zur Thurrevitalisierung – 2. Thurkorrektion.

Hochwasserschutz und ökologische Aufwertung als Ziel der 2. Thurkorrektion:  der Hochwasserdamm kann als Radweg direkt am Gewässer genutzt werden, die flusstypische Vegetation wurde gefördert, das Flussbett saniert  – mit etwas Glück kann man heute wieder einen Nasenschwarm aufstöbern, der unterwegs zu Laichplätzen flussaufwärts strebt.

Exkursion in die Seebucht von Arbon

Vom gesamten Umfang des Bodensees, 273 km, sind nur etwa 20% natürlich, 20% naturnah. 34 km vom Gesamtumfang des Sees wurden bisher renaturiert, also wieder "zurückgebaut".

Was heisst hier natürlich? Wie war der Zustand, bevor ihn Menschen genutzt haben? Heute herrschen vielerorts Verbauungen vor, die dem See an Fläche zur Regeneration fehlen. Die Flachwasserzone, die beim grossen Becken des Obersees ohnehin nur ein schmaler Streifen ist, hat enorme Bedeutung für den Stoffhaushalt des Sees.

Neozoen bevölkern unsere Gewässer - Exkursion an den Schoderbach

Im Zuge der Globalisierung breiten sich auch die Tiere, wie auch Pflanzen, über Kontinente aus, auf denen sie zuvor nicht zu finden waren. MultiKulti auch unter Wasser? Der Ausbau der Wasserstrassen hat dazu ebenso beigetragen wie es der Tourismus immer noch tut. Was macht bspw. ein Terrarium-Besitzer, wenn er nicht mehr Gastgeber einer kaspischen Schnappschildkröte sein möchte? Oder wie kommen die Goldfische in so viele Teiche, wenn sie doch gar nicht eigentlich hier heimisch sind, sondern in China?

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