Geschichte

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Naturgefahren bei uns?!

Möglicher Anlass / Kontext

Diskussion in der Gemeinde, Medienbericht

Vorkenntnisse

Allgemeinwissen

Fächer

Geografie, Geschichte

Stufe

Sekundarstufe I E (G)

Orte

Schulzimmer, im Gemeindegebiet

Dauer

Mehrere Lektionen

Methode

Aktivieren eigenen Wissens, Ergänzende Recherche, Kritisches Vergleichen mit offizieller Beurteilung

Material

Aufgabenblatt 2.1.1, Fotoapparat, Gemeindeplan (1:10'000 oder 1:25'000), Schreibkärtchen, Stifte

Leitziele gemäss Lehrplan Thurgau

Realien Geografie

Leben auf der Erde: Die Schüler und Schülerinnen werden darauf aufmerksam, dass Naturereignisse und Lebensformen von geographischen Begebenheiten geprägt und beeinflusst werden.
Sie lernen den unmittelbaren Nutzen des menschlichen Tuns und die Folgen desselben für die Umwelt zueinander in Beziehung zu setzen. Sie können sich zunehmend mit den vergangenen, aktuellen und geplanten Eingriffen des Menschen in die Natur auseinandersetzen und lernen, vorausschauend zu denken.

Realien Geschichte

Ablauf der Zeit: Die Schüler und Schülerinnen sollen Ereignisse und Probleme als Teile von Entwicklungen verstehen lernen und erkennen, wie Menschen – auch sie selbst – von solchen Prozessen betroffen sind.

Lernziele

  • Den Begriff 'Naturgefahren' und seine Inhalte kennen lernen. Definieren, welche Naturgefahren für die Gemeinde bzw. für Bewohner der eigenen Gemeinde relevant sind.



Ablauf
  1. Kurzeinführung durch LehrerIn ins Thema Naturgefahren und in die Methode 'Brainstorming'.
  2. Naturgefahren aus dem Wissensschatz der Schülerinnen und Schüler zusammenführen. Frage: Was fällt dir zum Wort Naturgefahren ein? Brainstorming in Teams à 5-6 Lernenden. Jeder Gedanke / jedes Wort wird auf einem Kärtchen (Post it) aufgeschrieben.
  3. Stichwörter inhaltlich gruppieren: Vorgruppierung in den Teams nach eigenen Kriterien. Zusammenlegen der Kärtchen im System der gewählten Kriterien. Kurzer gegenseitiger Teambesuch. Gruppierung der Wörter mit der ganze Klasse (oder mit je 1 VertreterIn aus den Gruppen). Fotografieren des 'Kärtchenbaums'.
  4. Inhalte recherchieren, Wissen ergänzen: Die verschiedenen Aspekte der Naturgefahren, die aus den Kärtchen hervorgehen, auf die Schülerteams verteilen. Auftrag: Thema inhaltlich vertiefen mit Hilfsmitteln (bachseefluss-Informationen, Internet).
  5. Herausarbeiten, welche Naturgefahren für die Gemeinde relevant bzw. wo und wie Handlungsmöglichkeiten vorhanden sind. Jede Gruppe beurteilt 'ihre' Naturgefahren, ob sie für die Gemeinde relevant sind bzw. ob hier und in welcher Art und Weise Handlungsmöglichkeiten bestehen.
  6. Nachfragen bei älteren Einwohnern bzw. bei der Gemeinde, welche Naturgefahren-Ereignisse schon stattgefunden haben.
  7. Schematische kartografische Darstellung der lokalen Naturgefahren (Hochwasser, Rutschungen).
  8. Vergleich mit der 'offiziellen' Naturgefahrenhinweiskarte' des ARP (ThurGIS). Vergleichen der eigenen Gefahrenkarte mit der Gefahrenkarte des Amtes für Raumplanung: Wo sind Unterschiede? Was fehlt bei der eigenen Karte? Was fehlt auf der Karte des ARP, was aus Sicht der Klasse wichtig wäre? Welche Unsicherheiten sind auch bei der offiziellen Karte vorhanden?
  9. Aufbereitung (Fotografieren) der Pläne und Fotos des Brainstormings für das Aufschalten auf bachseefluss.

NützlicheInformation aus www.bachseefluss.ch :

1.2 Umgang mit Naturgefahren 
Begriffe zu Naturgefahren 
5.2 Die Naturgefahrenkarte
Gefahrenhinweiskarte CD

Kompetenzen

Fähig sein, Naturgefahren in der Gemeinde benennen und diskutieren zu können.
Fähig sein, Informationen zu erschliessen und auf ihre Wichtigkeit zu prüfen.
Fähig sein, Aspekte eines Themas ordnen und entsprechend darstellen zu können.
Fähig sein, sich auf Landeskarten und Plänen zurecht zu finden.
 

Kompetenzförderung:

Fähigkeit sich an die Regeln einer Methode zu halten (Selbstkompetenz, Methodenkompetenz)
Kooperationsfähigkeit (Sozialkompetenz)

MaterialienTypGrösse
AB_2.1.1_Naturgefahren_bei_uns_Mai'10_MS_RF.docmsword38.9 Kb

Naturgefahren früher und heute

Idee
Aus früheren aussergewöhnlichen Naturereignissen soll hergeleitet werden, welche Gefahr sie für die BewohnerInnen der Gemeinde bedeuten und wie man mit der Gefahr und/oder Schäden konkret umgehen kann.

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