Physik

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Die Bedeutung von Wasser in verschiedenen Kulturen

Idee

Die Schülerinnen und Schüler stellen in einem Brainstorming ihr Wissen zum Thema zusammen. (Taufwasser, Weihwasser, Bad im Ganges…). Danach teilen sie sich den verschiedenen Weltreligionen zu und recherchieren im Internet. Schliesslich stellen sie ihr Wissen gegenseitig vor. Hierzu können auch szenische Beiträge eingefordert werden, in denen die Bedeutung des Wassers hervorgeht (Taufe etc.)

Über den Bach hinaus: Wasserwege

Möglicher Anlass / Kontext

Diskussion über Hochwassergefahr in der Gemeinde

Vorkenntnisse

Verhalten des Wassers in Bezug auf die Schwerkraft

Fächer

Geografie, Physik

Stufe

Sekundarstufe I E (G)

Orte

am Bach / vor Ort, im Gemeindegebiet

Dauer

Halber Tag

Methode

Deduktiv: Wasser und sein Strömungsverhalten studieren. Erkenntnisse auf eine konkrete Situation anwenden.

Material

Gemeindeplan, Schreibmaterialien, topografischer Plan

Leitziele gemäss Lehrplan Thurgau

Realien Geografie

Raum um uns: Die Schüler und Schülerinnen lernen Orientierungsverfahren kennen und erweitern ihre geographischen Kenntnisse. Die Orientierung beginnt im persönlichen Umfeld.

Leben auf der Erde: Die Schüler und Schülerinnen werden darauf aufmerksam, dass Naturereignisse und Lebensformen von geographischen Begebenheiten geprägt und beeinflusst werden.

Realien Naturlehre

Vom Mensch geschaffen: Die Schülerinnen und Schüler sollen die Fähigkeit entwickeln, komplizierte Naturvorgänge modellhaft zu erfassen. 

Raum um uns: Die Schüler und Schülerinnen nehmen die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung wahr und können Phänomene und Probleme erkennen.

Lernziele

  • Das Strömungsverhalten von Wasser in verschiedenen Situationen (Gerade, Kurve, Engpass etc.) beschreiben können.
  • Die Topografie im Umfeld des Baches und von Engstellen kennen lernen und mögliche Ausbreitungswege des Hochwassers abschätzen können.
  • Den Umgang mit topografischen Karten üben.
  • Kennenlernen von wissenschaftlichen Methoden.
     



Ablauf

0) Vorexkursion des Lehrers / der Lehrerin, um Bach- und Hochwassersituationen, wo Wasser über die Ufer treten kann, zu erkennen, bzw. Kontakt zur Gemeinde aufzunehmen.

  1. Input in Physik über das Verhalten von Wasser bezüglich Schwerkraft. 
    Durchführen von einfachen Wasserversuchen: schiefe Ebenen mit kleinem Relief, mit und ohne Objekten, die im Wege stehen, evt. Arbeiten mit Lehm: Bau eines künstlichen Bachlaufes zur Beobachtung von Strömungsverhalten.
  2. Studium das Bachlaufes auf einer topografischen Karte.
    Abschätzen
    möglicher Hochwasserübertrittsstellen und der möglichen Wege, die das Wasser ausserhalb des Bettes nehmen könnte. 
    Planen einer Begehung.
  3. Aufsuchen von Stellen, an denen Wasser über die Ufer strömen könnte: oberhalb und in der Siedlung. Begehen der Abschnitte von der theoretischen Austrittsstelle bachabwärts. Erkunden. Fotografieren.
  4. Nochmaliges Aufsuchen der theoretischen Austrittsstelle: In Gruppen bewegen sich die Schülerinnen und Schüler durch das Gelände und / oder durch die Siedlung auf den 'Wegen', die wahrscheinlich auch das Wasser nehmen würde. Die Gruppen halten ihre Route und ihre Einschätzung der Ausbreitung des Wassers (Fläche, Strömungsrichtung) auf einer Karte fest.
  5. Im Schulzimmer: Zusammenführen der Erkenntnisse der einzelnen Gruppen. Darstellen der Feldstudien auf einem gemeinsamen Plan. Diskussion, wie man die Erkenntnisse (wissenschaftlich) überprüfen könnte.
  6. Persönliches Treffen mit Planungs-ExpertIn und GemeindekennerIn. Vorstellen des Kartenwerks der Klasse. Reaktion der / des ExpertIn. Würdigung der Schülerarbeit. Facheinschätzung des Hochwasserverhaltens. Vorstellen von Verfahren, wie Prognosen erarbeitet werden (Topografische Modelle, Erfahrungen aus früheren Ereignissen) und welche Aussagegenauigkeit sie haben.
  7. Fotografieren der Schülerpläne und mit Fotos der Begehung und kurzem Beschrieb aufschalten in www.bachseefluss.ch .

Nützliche Informationen aus www.bachseefluss.ch:

5.1 Erhebung der Grundlagen für Planungen und Projekte
5.2 Die Naturgefahrenkarte
Gefahrenhinweiskarte CD  
Infoblatt 5.2: Daten zum Wasser: Vom Niederschlag bis zum Abfluss

Begriffe zu Naturgefahren

Kompetenzen

Dispositionsziele:
Fähig sein, selber Erkenntnisse zu gewinnen und kritisch zu hinterfragen.
Fähig sein, im Thema Hochwasser-Verhalten bezüglich Grundlagen in differenzierter Weise mitreden zu können. 
Fähig sein, die in Modellen erworbenen Erkenntnissen kritisch zu betrachten.

Kompetenzförderung:
Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln (Sach- und Methodenkompetenz).
Kooperationsfähigkeit (Sozialkompetenz).

Aggregatszustände des Wassers

Idee
Der Kanton TG ist ein vom Wasser geprägter Kanton. Hier auftretende Naturereignisse haben meist mit Wasser zu tun – und manchmal auch mit dem Mangel an Wasser. Wann und wo ist in der Landschaft Wasser in welcher Aggregatsform wahrnehmbar?

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