Schulzimmer

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Integrales Risikomanagement im Schulhaus

Idee
Für jede Naturgefahr kann mithilfe eines guten Risikomanagementes die Gefahr im Vorfeld abgeschätzt werden.

Alarmorganisation Thur / Bodensee

Idee
Der Text vom Infoblatt 1.1, Alarmorganisationen an Thur und Bodensee, wird von den Schülerinnen und Schülern als Darstellung umgesetzt. Die Darstellung kann dabei eine grafische, eine kartografische oder eine chronologische sein, die den jeweiligen Ablauf in einem Alarmfall zeigt.

Wann gehe ich grosse Risiken ein?

Idee
Immer wieder setzen sich Menschen bewusst oder unbewusst grossen Risiken aus. Sich in Gefahr zu bringen, scheint für manche ein besonderer Kick zu sein.
Wie denken die Schülerinnen und Schüler darüber?

Persönlicher Umgang mit Naturgefahren

Idee

Jede Schülerin und jeder Schüler stellt sich ein eigenes Erlebnis vor, bei dem eine Naturgefahr möglich gewesen wär oder sogar statt fand. Dies kann ein Erlebnis sein beim Skilagern (Lawinen), beim Zelten (Sturm), beim Gummibootfahren auf der Thur (Wirbel) usw.

Eigene Naturgefahrenkarte erstellen

Idee
Jeder Ort ist mehr oder weniger oft und mehr oder weniger stark von Naturgefahren bedroht. Die Gemeinden sind durch Gesetze und Verordnungen aufgefordert, Sicherheit zu gewährleisten. Wie macht das unsere Gemeinde?

Sicher sein - sicher fühlen - Umgang mit Gefahren

Idee

Naturgefahren und der vorausschauende Umgang mit Naturgefahren und anderen Gefahren sind gekoppelt mit dem subjektiven Gefühl der persönlichen Sicherheit.

Ein Bagger im Bach - warum?

Möglicher Anlass / Kontext

Nahe Wasserbaustelle

Vorkenntnisse

keine

Fächer

Biologie, Geografie, Lebenskunde / Berufswahlvorbereitung

Stufe

Sekundarstufe I E (G)

Orte

Schulzimmer, am Bach / vor Ort

Dauer

Mehrere Lektionen

Methode

Induktiv, selbständig. Bezug auf Expertenwissen.

Material

Arbeitsblatt 5.1.1, Fotoapparat, Gemeindeplan (1:10'000), Notizmaterial, Packpapier

Leitziele gemäss Lehrplan Thurgau

Realien Geografie

Vom Mensch geschaffen: Die Schüler und Schülerinnen erfahren an Beispielen, wie die Menschen ihre Umwelt beeinflussen, welche kulturellen Werte sie schaffen und welches heutige Problemkreise sind. Sie erfahren, mit welchen Mitteln die Menschen in ihre Umwelt eingreifen.

Realien Geografie

Leben auf der Erde: Sie lernen den unmittelbaren Nutzen des menschlichen Tuns und die Folgen desselben für die Umwelt zueinander in Beziehung zu setzen. Sie können sich zunehmend mit den vergangenen, aktuellen und geplanten Eingriffen des Menschen in die Natur auseinandersetzen und lernen, vorausschauend zu denken.

Realien Naturlehre

Raum um uns: Die Schüler und Schülerinnen nehmen die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung wahr und können Phänomene und Probleme erkennen.

Lernziele

  • Ziel und Zweck eines baulichen Eingriffs in ein naheliegendes Gewässer herausfinden und nachvollziehen können.
  • Grundsätzliche Alternativen ausdenken und mögliche Argumente für und wider die Alternativen formulieren können. Sich diskursiv einbringen können.

Ablauf

Vorarbeit: Lehrerin oder Lehrer (L) nimmt mit der Baustellenleiterin oder dem Baustellenleiter Kontakt auf, lässt sich über Ziel und prinzipielle Massnahmen orientieren und bespricht die Möglichkeit eines Besuches direkt auf der Baustelle.

  1. Besuch auf oder gegenüber einer Bach-Baustelle. Schülerinnen und Schüler (S) betrachten Vorgänge und Eingriffe und machen sich Gedanken, über deren Ziel und Zweck. L gibt nur minimale Auskunft über Bauabsicht. S notieren und fotografieren etc. Sie begehen die Abschnitte gleich ober- und unterhalb der Baustelle bzw. der zu schützenden Objekte (Arbeitsblatt 5.1.1).
  2. Auswertung des Besuches im Schulzimmer: S tragen die wichtigsten Elemente der Bauarbeiten zusammen. Sie besprechen ihre Gedanken und Ideen über die Bauabsicht. Sie halten ihre Schlüsse (Ziele) fest und begründen, woraus sie dies schliessen. Die S versuchen die Ziele in eine Hierarchie zu geben. Welches ist das wichtigste Ziel? Die/der L gibt Antworten. Offengebliebene Fragen werden für Pkt. 4 gesammelt. Die S besprechen mögliche unerwünschte Auswirkungen der Baumassnahmen.
  3. Alternativen: Die S überlegen, welche grundsätzlichen Alternativen es gäbe , um die gleichen Ziele zu erreichen. Welche Vor- und Nachteile hat jede Alternative? Recherche in bachseefluss.
  4. Gespräch mit einer / einem beteiligten Planungs-Expertin bzw -Experten, der/dem die S ihre Schlüsse vorstellen.
  5. Präsentation der Fotos der Begehung und allfälliger Protokolle oder Produkte der S in www.bachseefluss .

Nützliche Informationen aus www.bachseefluss.ch:

4.1 Wasserbau

Infoblatt 4.1: Ingenieurbiologie - Was ist das?

Infoblatt 4.2: Wasserbau auf der Homepage des Kantons Thurgau

3.2 Planungsabläufe 
1.1 Gewässer

Kompetenzen
  • Fähig sein, Ziel und Zweck eines Bauvorhabens nachzuvollziehen, mehrschichtig analysieren und kritisch diskutieren zu können.
  • Fähig sein, neue Gedanken zu prüfen.
  • Fähig sein, eigenständig ihren Alltagserfahrungen und Fragen aus dem Bereich Natur, Umwelt, Technik und Gesellschaft nachzugehen, nach Antworten zu suchen und dabei verschiedene Positionen einzunehmen.

Kompetenzförderung:

  • Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen (Sach- und Methodenkompetenz).
  • Vorausschauend denken und handeln können (Sach- und Methodenkompetenz).
  • Fähigkeit zum Handeln im grösseren Kontext (Selbstkompetenz).
MaterialienTypGrösse
AB_5.1.1_Ein_Bagger_im_Bach_Mai'10_MS_RF.docmsword90.6 Kb

Die Wasser-Baustelle

Möglicher Anlass / Kontext

Nahe Baustelle

Vorkenntnisse

keine

Fächer

Biologie, Umweltbildung, Lebenskunde / Berufswahlvorbereitung

Stufe

Sekundarstufe I E (G)

Orte

Schulzimmer, am Bach / vor Ort

Dauer

Mehrere Lektionen

Methode

Induktiv. Selbsttätig. Expertenkontakt. Durch Beobachtung auf Allgemeines schliessen. sich Selbsttätig ein Bild machen, Klassen internes Besprechen. Verifizieren mit Fachperson.

Material

5.3.2, 5.3.3, Arbeitsblatt 5.3.1, evt. Laptop Beamer, Feldstecher, Fotoapparat, Notizmaterial, Packpapier, Stifte

Leitziele gemäss Lehrplan Thurgau

Realien Naturlehre

Vom Menschen geschaffen: Die Schüler und Schülerinnen erhalten einen Einblick in die Umsetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in der Technik.

Umwelterziehung

Umfeld: Vorausschauendes Denken und Handlungsbereitschaft: Die Schüler und Schülerinnen sollen ihr Wissen um ökologische Zusammenhänge, Umweltfragen und vorausschauendes Denken entwickeln.

Berufswahlvorbereitung

Sozialer Bereich: Kontakte zur A rbeits- und Berufswelt: Die Schüler erleben, dass ihnen die Kontakte und Gespräche mit Berufstätigen, wie z.B. Baufachleuten, bei ihrer Berufswahl nützlich sein können.

Lernziele

  • Arbeitsbereiche und Infrastrukturen auf einer Baustelle erkennen und benennen können.
  • Namen und Zweck von Werkzeugen und Geräten kennen lernen.
  • Die Baustellenorganisation und die Materialflüsse identifizieren und verifizieren können.

Ablauf

Vorarbeit: LehrerIn nimmt mit Baustellenleiter Kontakt auf und holt Einwilligungen ein, spricht Termine ab.

  1. Gruppenarbeit und Einführungsgespräch a) über mögliche Ziele von Baueingriffen in Gewässer, b) über mögliche Massnahmen, c) über Maschinen und ihre Verwendung, d) wie eine Baustelle organisiert sein muss und e) welche Vorkehrungen zum Schutze der Umwelt getroffen werden können. (Arbeitsblatt 5.3.1).
  2. Erstbesuch auf einer Wasser-Baustelle: Die Schülerinnen und Schüler betrachten aus sicherer Distanz eine Baustelle. Sie notieren, fotografieren etc.: Einrichtungen, Geräte, Werkzeuge, Arbeiten, die auf der Baustelle zum Einsatz kommen (Arbeitsblatt 5.3.2). Sie sammeln Fragen, auf die sie vor Ort keine Antworten finden.
  3. Auswertung, Recherche im Schulzimmer: Beobachtungen werden ausgetauscht, Antworten gesucht (evtl. Internet). Erste Darstellungen (Plakate, Berichte, Pläne, digitale Dokumente o.ä.) über die Baustelle, über die verwendeten Geräte und Maschinen, die Baustellenorganisation, die Projektziele etc. werden angelegt.
  4. Zweitbesuch auf der Wasser-Baustelle, um zu verifizieren (Aufgabenstellung ähnlich wie bei Punkt 2).
  5. Ergänzung der Erst-Auswertung im Schulzimmer und Darstellen der Ergebnisse (siehe Arbeitsblatt 5.3.3).
  6. Vorstellen der Ergebnisse / Gespräch mit der Bauleiterin oder dem Bauleiter: Bauleiterin in Klasse einladen, Ergebnisse vorstellen. Ergänzungen, Berichtigungen durch Bauleiter. Was ist speziell an dieser Baustelle? Was ist auf den meisten Baustellen gleich? Welche Massnahmen wurden zum Schutz der Umwelt getroffen? Gespräch über die Ziele und den Zweck der Baustelle.
  7. Fertigstellen der Darstellungen, ins Dossier geben.
  8. Fotos und Beschreibungen der Ziele, Zwecke und Massnahmen der Baustelle auf www.bachseefluss.ch stellen.

Nützliche Information in www.bachseefluss.ch:

1.1 Gewässer
Funktionen von Gewässern
4.1 Wasserbau
Infoblatt 4.1: Ingenieurbiologie - Was ist das?
Infoblatt 4.2: Wasserbau auf der Homepage des Kantons Thurgau
Infoblatt 4.3: Die Wasserbaustelle

Kompetenzen

Fähig sein, Phänomene mit mehreren Sinnen wahrzunehmen und zu beobachten:
Fähig sein, den Zweck, die Organisation, die Arbeitsbereiche, die Arbeitsgeräte und die Herausforderungen einer Baustelle zu erkennen.
Fähig sein, die Erkenntnisse vorzustellen und mit einem Bauleiter / Bauarbeiter ein Gespräch zur Baustelle, zum Baustellenzweck zu führen.
Fähig sein, Informationen zu erschliessen und ihre Aussagerelevanz zu beurteilen.
Fähig sein, eigenständig Alltagserfahrungen und Fragen aus den Bereichen Natur, Umwelt, Technik nachzugehen, nach Antworten zu suchen und dabei verschiedene Perspektiven einzunehmen.

Kompetenzförderung:

Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen (Sach- und Methodenkompetenz).
Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und entsprechend handeln. (Sach- und Methodenkompetenz).
Fähigkeit zur Interaktiven, Anwendung von Medien und Mitteln (Sach- und Methodenkompetenz).

MaterialienTypGrösse
AB_5.3.1_Die_Baustelle_Mai'10_MS_RF.docmsword681 Kb
AB_5.3.2_Die_Baustelle_Mai'10_MS_Ju_RF.docmsword78.8 Kb
AB_5.3.3_Die_Baustelle_Mai'10_MS_Ju_RF.docmsword71.7 Kb

Naturgefahren bei uns?!

Möglicher Anlass / Kontext

Diskussion in der Gemeinde, Medienbericht

Vorkenntnisse

Allgemeinwissen

Fächer

Geografie, Geschichte

Stufe

Sekundarstufe I E (G)

Orte

Schulzimmer, im Gemeindegebiet

Dauer

Mehrere Lektionen

Methode

Aktivieren eigenen Wissens, Ergänzende Recherche, Kritisches Vergleichen mit offizieller Beurteilung

Material

Aufgabenblatt 2.1.1, Fotoapparat, Gemeindeplan (1:10'000 oder 1:25'000), Schreibkärtchen, Stifte

Leitziele gemäss Lehrplan Thurgau

Realien Geografie

Leben auf der Erde: Die Schüler und Schülerinnen werden darauf aufmerksam, dass Naturereignisse und Lebensformen von geographischen Begebenheiten geprägt und beeinflusst werden.
Sie lernen den unmittelbaren Nutzen des menschlichen Tuns und die Folgen desselben für die Umwelt zueinander in Beziehung zu setzen. Sie können sich zunehmend mit den vergangenen, aktuellen und geplanten Eingriffen des Menschen in die Natur auseinandersetzen und lernen, vorausschauend zu denken.

Realien Geschichte

Ablauf der Zeit: Die Schüler und Schülerinnen sollen Ereignisse und Probleme als Teile von Entwicklungen verstehen lernen und erkennen, wie Menschen – auch sie selbst – von solchen Prozessen betroffen sind.

Lernziele

  • Den Begriff 'Naturgefahren' und seine Inhalte kennen lernen. Definieren, welche Naturgefahren für die Gemeinde bzw. für Bewohner der eigenen Gemeinde relevant sind.



Ablauf
  1. Kurzeinführung durch LehrerIn ins Thema Naturgefahren und in die Methode 'Brainstorming'.
  2. Naturgefahren aus dem Wissensschatz der Schülerinnen und Schüler zusammenführen. Frage: Was fällt dir zum Wort Naturgefahren ein? Brainstorming in Teams à 5-6 Lernenden. Jeder Gedanke / jedes Wort wird auf einem Kärtchen (Post it) aufgeschrieben.
  3. Stichwörter inhaltlich gruppieren: Vorgruppierung in den Teams nach eigenen Kriterien. Zusammenlegen der Kärtchen im System der gewählten Kriterien. Kurzer gegenseitiger Teambesuch. Gruppierung der Wörter mit der ganze Klasse (oder mit je 1 VertreterIn aus den Gruppen). Fotografieren des 'Kärtchenbaums'.
  4. Inhalte recherchieren, Wissen ergänzen: Die verschiedenen Aspekte der Naturgefahren, die aus den Kärtchen hervorgehen, auf die Schülerteams verteilen. Auftrag: Thema inhaltlich vertiefen mit Hilfsmitteln (bachseefluss-Informationen, Internet).
  5. Herausarbeiten, welche Naturgefahren für die Gemeinde relevant bzw. wo und wie Handlungsmöglichkeiten vorhanden sind. Jede Gruppe beurteilt 'ihre' Naturgefahren, ob sie für die Gemeinde relevant sind bzw. ob hier und in welcher Art und Weise Handlungsmöglichkeiten bestehen.
  6. Nachfragen bei älteren Einwohnern bzw. bei der Gemeinde, welche Naturgefahren-Ereignisse schon stattgefunden haben.
  7. Schematische kartografische Darstellung der lokalen Naturgefahren (Hochwasser, Rutschungen).
  8. Vergleich mit der 'offiziellen' Naturgefahrenhinweiskarte' des ARP (ThurGIS). Vergleichen der eigenen Gefahrenkarte mit der Gefahrenkarte des Amtes für Raumplanung: Wo sind Unterschiede? Was fehlt bei der eigenen Karte? Was fehlt auf der Karte des ARP, was aus Sicht der Klasse wichtig wäre? Welche Unsicherheiten sind auch bei der offiziellen Karte vorhanden?
  9. Aufbereitung (Fotografieren) der Pläne und Fotos des Brainstormings für das Aufschalten auf bachseefluss.

NützlicheInformation aus www.bachseefluss.ch :

1.2 Umgang mit Naturgefahren 
Begriffe zu Naturgefahren 
5.2 Die Naturgefahrenkarte
Gefahrenhinweiskarte CD

Kompetenzen

Fähig sein, Naturgefahren in der Gemeinde benennen und diskutieren zu können.
Fähig sein, Informationen zu erschliessen und auf ihre Wichtigkeit zu prüfen.
Fähig sein, Aspekte eines Themas ordnen und entsprechend darstellen zu können.
Fähig sein, sich auf Landeskarten und Plänen zurecht zu finden.
 

Kompetenzförderung:

Fähigkeit sich an die Regeln einer Methode zu halten (Selbstkompetenz, Methodenkompetenz)
Kooperationsfähigkeit (Sozialkompetenz)

MaterialienTypGrösse
AB_2.1.1_Naturgefahren_bei_uns_Mai'10_MS_RF.docmsword38.9 Kb
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